Der Baummörder

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Seit dem Frühjahr 2003 tötet ein Mensch systematisch Bäume im Naturschutzgebiet Amöneburgs. Im Mai hat er bei mindestens fünf Bäumen Rinde und einen Großteil des Kambiums über ein bis zwei Handbreiten abgeschält. Von den fünf Bäumen ist seitdem einer gestorben, die anderen haben sich mehr schlecht als recht erholt. Dies hat der Baummörder auch bemerkt. Er hat Anfang September bei allen diesen Bäumen einen tiefen, rings um den Stamm reichenden Schnitt angebracht. Das Gleiche hat er mindestens fünf weiteren Bäumen angetan.

Ein Baum krepiert, sobald sein Kambium durchtrennt ist. Es ist, als ob einem Menschen die Adern durchschnitten wurden.

Der Baummörder zieht keinen Profit aus der Abtötung der Bäume. Er hat Spaß daran Lebewesen zu schädigen und zu töten. Sein Motiv ist es, Angst in Amöneburg zu verbreiten.

Genaue Inspektion der Schäden liefert Informationen über die Person des Baummörders. Ermittlungen sind nicht aussichtslos. Ich werde mich darüber erst dann öffentlich äußern, sobald der letzte Zweifel ausgeräumt ist.

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