Das Bild veranschaulicht wie kein andres den ländlichen Stumpfsinn.
Fragt man Veranstalter, was beim Bumstreffen geschehen soll, wird behauptet, BUMS bedeute Burschen- und Mädchenschaften, was einer näher liegenden Deutung nicht widerspricht.
Erfahrungsgemäß sind Burschenschaftstreffen kaum mehr als Besäufnis und Radau. Dafür will die Landjugend nichts bezahlen. Um zahlungsfähige Vergnügungssuchende heranzuziehen, wird mit sexuellen Wonnen gelockt. Der ländliche Vergnügungsbetrieb mit Burschenschaftstreffen, Discos, Kirmes entspricht dem Rotlichtbetrieb in den Städten. Wer sich nicht verstellen kann, welcher Art die Mädels sind, die man(n) auf Bumstreffen trifft, kann solche in einigen Youtube-Videos begucken, z.B. [1], [2], [3].
Ländliche Veranstalter sind aber schlauer als städtische Loddel. Erstere lassen sich als gemeinnützige Vereine beim Amtsgericht eintragen, was letzteren nicht gelingt. Daher ist städtischen Freiern verwehrt ihre Zeche als gemeinnützige Spende von der Steuer abzusetzen.
Der Mangel an Frauen trifft die Burschenschaften hart. Sie sind dazu
übergegangen sich in Burschen- und Mädchenschaften
umzubenennen, was am Missstand jedoch wenig ändert. Lieber eine
ungeputzte Runkelrübe benagen als zum Bumstreffen fahren.
Burschenschaften auf dem Land unterscheiden sich von
Burschenschaften in
Universitätsstädten wenig. In beiden Organisationen
sorgen ältere Männer, die bereits vom Alkohol abhängen,
dafür, dass auch jüngere Männer süchtig werden.
Burschenschaften beider Herkunft neigen zum Rechtsextremismus.
Kleinseelheim - nomen est omen. Die Vereine im benachbarten
Amöneburg haben anderes Kaliber. Hier eine Liste:
Logo der
Vereinsgemeinschaft
(siehe rechts oben) ist ein Stadtbild mit versperrtem Tor.
Damit haben sich die Vereinsgemeinschaftler einen
Wunschtraum erfüllt. Ein Stadttor, das abgesperrt werden kann,
gibt es seit Jahrhunderten nicht mehr.
Alle hier gelisteten Personen haben sich selbst um öffentliche
Aufmerksamkeit bemüht. Sie sind von öffentlichem
Interesse.