Das Auto als Waffe

Der Vorsitzende des Wandervereins muss mit nur zwei Beinchen einen beträchtlichen Bauch über dem Erdboden halten. Er wandert darum lieber mit dem Auto.

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Sie sehen hier den Vorsitzenden des Amöneburger Wandervereins beim Wandern im Amöneburger Naturschutzgebiet am 1.9.2005. Das Herumfahren mit Autos ist im Naturschutzgebiet nicht zulässig. Lebewesen auf Beinen haben keinen Platz mehr, wenn der Vorsitzende angekarrt kommt.

Vorbild, das er ist, hat er einmal versucht mich mit dem Auto zu plätten. Die Staatsanwaltschaft hat das als Nötigung klassifiziert und den gemeinnützigen Vorsitzenden mit einer Buße von 200 DM davonkommen lassen.

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Wenn die Justiz konsequent Strafen verhängt hätte und wären sie alle so lächerlich gewesen wie in diesem Fall, hätte die Gewalt in Amöneburg nicht ausufern können.

Das Auto als Waffe zu verwenden, ist gang und gäbe. Nach einiger Übung kann man als Torero auf einer Fiesta arbeiten, bei der Autos statt Stiere durch die Arena rasen.

Das folgende Liedchen bringt die zugrunde liegenden Gewaltfantasien zum Ausdruck. Statt Türke kann Neger, Jude, Pole, Kaffer, Russe, Jugo, mein Name, überhaupt der Name fast jedes Menschen verwendet werden.

Ein Türke steht im Walde
ganz still und dumm.
Da kommt ein Deutscher Panzer
und fährt ihn um.
Ach was war das für ein Spaß!
Rückwärtsgang und nochmal Gas!
Dank der Deutschen Bundeswehr
gibt es keine Türken mehr.

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