Wie deutsche Justiz und deutsche Polizei
die Heiligen Tage des Dritten Reichs hochhalten:
Reichsprogromnacht und
Hitlers Geburtstag

Deutsche Polizei- und Justizkräfte scheinen pausenlos an Adolf Hitler zu denken und an die schöne Zeit mit ihm. Wenn es einmal mehr darum ging irgendwelche Neonazis straffrei zu halten und mir einen Reichsparteitag der besonderen Art zu verschaffen, legten Justiz- und Polizeiangehörige die Termine auf Festtage des Dritten Reichs.

Richter Filmer aus dem Amtsgericht Kirchhain ist ein alter Bekannter. Im Grund ging es immer um gewalttätige Neonazis, denen der Deutsche Filmer Schutz gewährte. 2002 stellte mir Filmer leichtfertig einen falschen Strafbefehl zu. Später hat mir Filmer in einem einstweiligen Verfahren die Veröffentlichung von Morddrohungen verboten, die der Berger-88-Gründer C.A. gegen mich gerichtet hatte. Für die Gerichtsverhandlung des Hauptverfahrens, bei dem das Verbot bestätigt werden sollte, wählte Richter Filmer den 9.November - die Reichspogromnacht.

Richter Filmer Korepkat Reichspogromnacht

Als es Ärger gab, schob Filmer die Schuld für die Wahl des Termins auf den Richter Korepkat. Der seinerseits ist für das Vereinsregister im Amtsgericht Kirchhain zuständig. Korepkat an erster Stelle hat es zu verantworten, dass darin Vereine wie Berger-88- e.V. und TSV 1888 Amöneburg e.V. eingetragen sind.


Ein paar Monate später setzte Staatsanwalt Rainer Franosch ein Ermittlungsverfahren gegen Dr. Edmund Haferbeck in Gang. Haferbeck hatte Franosch wegen eines Täter-Opfer-Ausgleichs, den letzterer zugunsten eines Neonazis vorgetäuscht hatte, zu schaffen gemacht und mich mehrmals selbstlos verteidigt. Ausgerechnet ich sollte Haferbeck denunzieren. Als ich dem Staatsanwalt Franosch bei einer ersten Vernehmung nicht wie gewünscht zu Diensten war, lud mich Oberstaatsanwalt Willanzheimer zur Fortsetzung der Vernehmung vor. Willanzheimer legte den Termin auf den 20.April - Hitlers Geburtstag.

OStA Willanzheimer Hitlers Geburtstag

Dass ich Willanzheimers Vorladung nicht folgte, versteht sich.

Willanzheimer hatte sich, noch als ordinärer Staatsanwalt, an der Wolfsangel-Affäre beteiligt. Das hat sich anscheinend gelohnt. Der hessische Justizminister Jürgen Banzer (CDU) ernannte Gert-Holger Willanzheimer zum Oberstaatsanwalt. Die Beförderung kann auf edle Charakterzüge Willanzheimers nicht zurückgeführt werden. Willanzheimer schickte mir eine Abmahnung, mit der er seine privaten Interessen durchsetzen wollte, am 9.6.2006. Am selben Tag setzte Willanzheimer als öffentlicher Ankläger ein neues Strafverfahren gegen mich in Gang (4 Js 7765/06 StA Marburg Blatt 1c). Bravo Minister Banzer! Sie haben einem schamlosen Selbstbediener zu noch mehr Geld verholfen.

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Staatsanwaltschaft Marburg und der Marburger Staatsschutz haben immer gut kollaboriert. Kriminaloberkommissar Seim, wichtigster polizeilicher Agent im Wolfsangel-Skandal, ließ mich wegen angeblich wahrheitswidriger Äußerungen abmahnen. Seim setzte die Frist sie zu löschen auf denselben Tag wie Willanzheimer: auf den 20.April - Hitlers Geburtstag.

KOK Seim Hitlers Geburtstag

Der schönste Satz aus der Abmahnung:

"Diese haltlose Beleidigung trifft unseren Mandanten, der als Polizeibeamter manche unfreundliche Äußerung sicherlich gewöhnt ist, besonders hart, da Sie damit eine Weltanschauung unterstellen, die er auf das Entschiedenste verabscheut."

Das Pathos lässt spüren, wie verlogen der Satz ist. Wahr an ihm ist nur, dass nicht nur ich Seims Qualifikation bezweifle. Leuten mit schwarzem Humor mag Seims Abmahnung spaßig vorkommen. Hier ist sie ganz: Seite 1, Seite 2, Seite 3, Seite 4.


Zur Feier von Hitlers Geburtstag im Jahr 2010 verurteilen wollte mich Strafrichter Edgar Krug, Direktor des Amtsgerichts Kirchhain. Krug ist derjenige, welcher dem blinden Tschechen Lubomir Ivancik einen Pflichtverteidiger verweigerte und welcher den rassistischen Grenzgang in Biedenkopf ein "traditionsreiches Volksfest" nennt.

Richter Krug Hitlers Geburtstag

Angeklagt wurde ich mit der Beschuldigung, ich hätte die Polizeibeamten Rink, Maaß, Nasemann und Schick mit folgendem Satz verleumdet:

Ich wurde von vier Zivilpolizisten niedergeschlagen und verletzt.
Das habe ich tatsächlich in einem Indymedia-Artikel geschrieben. Rink, Maaß, Nasemann und Schick stellten Strafantrag gegen mich. Richter Filmer im Amtsgericht Kirchhain ließ die verlogene Anklage zu. Der üble Witz an diesem Verfahren ist nämlich, dass es in einer fast dreijährigen Papierschlacht gelang KHK Rink und KOK Nasemann anklagen zu lassen, und zwar wegen eines besonders schweren Falles der gemeinschaftlichen Nötigung in Tateinheit mit gemeinschaftlicher Körperverletzung im Amt. PK Maaß und KHK Schick sind der Anklage nur deshalb entkommen, weil ihnen die Generalstaatsanwaltschaft einen Tatbestandsirrtum zubilligt. Dass auch Maaß und Schick sich rechtswidrig verhielten, bestreitet nicht einmal die Polizeiführung. In den Akten der Staatsanwaltschaft steht: Diese Polizeibeamten haben mich niedergeschlagen und verletzt (4 Js 13689/07 StA Marburg).


Natürlich versuchen die Mitglieder der deutschen Justiz zu leugnen, dass sie - willige - Erben der Firma Freisler sind. Doch zeigt sich die Durchdringung an allen Ecken und Enden.


Hentchän falltänn. + Köpfchän senkänn. + Imma an dehn FÜHRA denkänn. + Der giept uns unsa tehklich Broht. + Unt uns bewaht vor allah Noht.

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